Dezember 2024
Monat Nr. 2:
Ich bin wieder ins Fitnessstudio gegangen. Für den durchschnittlichen Amerikaner ist das wohl eher nichts, denn ich bin oft alleine hier.
Für mich ist es perfekt. Keine Zuschauer, die mir bei meinen Versuchen zusehen. Mein größtes Problem ist eigentlich, dass ich gar nicht weiß wie man die meisten Übungen korrekt ausführt.
Meine Strategie: YouTube Tutorial an, vor den Spiegel stellen, vergleichen, hoffen, dass es irgendwie richtig ist, und vor allem versuchen zu spüren, ob das überhaupt Training ist.
Mir wird klar, dass das nicht optimal ist. Also muss sich etwas ändern.
Wenn ich es ernst meine, dann richtig. Die Entscheidung fällt nach langer Recherche auf die Garmin Venu 3. Speziell auch, weil mir ein kleines animiertes Männchen direkt auf der Uhr zeigt, wie die Übungen auszuführen sind. Außerdem hat sie Musik direkt auf der Uhr, keine Kabel, kein MP3-Player mehr wie früher. [Hier zeige ich Equipment, welches sich während meines Trainings bewährt hat].

Gleichzeitig bekomme ich wieder dieses alte Gefühl zurück: Training tracken, Daten sehen, Fortschritt verstehen.
Ein weiteres nahezu albernes Phänomen ist, dass man direkt anfängt, Fotos von sich zu machen. Das fängt schon nach den ersten Trainingseinheiten an, also hier mal ein Foto direkt bei meinen Anfängen.

Ich habe die Garmin voll ausprobiert und mit ihr direkt alle möglichen Trainingsprogramme durchgespielt.
Was habe ich trainiert?:
- Verschiedene Arten von vordefinierten HIIT – AMRAP Trainings (steht übrigens für ‚As many rounds as possible‘)
- Das Training 5 Minuten voller Einsatz
- Den 15-minütigen Bauchmuskelburner
- Das Unterkörpertraining
Insgesamt waren es: 11 Einheiten mit 2:24 Stunden.
Fazit: Ich kann mir vorstellen so weiter zu machen und ich möchte unbedingt die Regelmäßigkeit erhöhen. Einige Übungen aus den vordefinierten Trainings stören mich. Weil Sie mir vom Ablauf nicht liegen.
Aus „einfach mal machen“ wird langsam ein Ansatz.
Nachtrag: Es ist gar nicht so wichtig was man macht. Wichtiger ist, dass man was macht und die Übungen die man macht, sollten sich gut anfühlen und einem liegen. Ich merke heute, 1 Jahr später, dass es ein Vorteil war so langsam zu starten.